Seminar: Das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung

Im Sommersemester 2018 freuen wir uns, das Seminar zum Thema „Das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung“ erneut anbieten zu können. Das Vorbereitungstreffen startet bereits nächste Woche:
am 7. Mai 2018 von 16:30 – 18:00 Uhr in Raum LK 19c.2 (Langer Kamp 19c, 1. OG). Ihr könnt Euch noch bis Sonntag (6. Mai) im StudIP für die Veranstaltung anmelden.

02. Mai 2018 von stagez
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TU Night 2018 – Vision & Wandel

StAgEz e.V. wird auch in diesem Jahr wieder bei der TU Night mit einem Stand vertreten sein.

Wir wollen Deine Meinung!

Sparen wir genug? Verbrauchen wir zu viel? Ist in Zukunft noch genug da?

Komm‘ vorbei und diskutier‘ mit uns! Wir freuen uns drauf. Du findest uns übrigens in der Schleinitzstraße.

StAgEz-Stand bei der TU Night 2017

TU Night 2018 – 16. Juni 2018, 18:00 – 01:00 Uhr

Weitere Infos zur TU Night allgemein gibt es hier.

Hier findet Ihr noch einen schönen Beitrag von der letzten TU Night 2017.

28. März 2018 von stagez
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Seminar: Diskrepanzen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern (WS 2017/2018)

Im Wintersemester 2017/2018 haben wir im Rahmen unserer lokalen Bildungsprojekte wieder einmal ein Seminar für die Studierenden der TU-Braunschweig angeboten. Dieses Mal drehte sich alles um den Begriff „entwickelt“. Es wurde sich mit den Fragen „Sind wir entwickelt?“, „Sind es die Anderen?“ und „Wer sind eigentlich „wir“ und „die Anderen“?“ beschäftigt.

An den zwei dreitägigen Blöcken des Seminars arbeiteten wir uns Schritt für Schritt von den philosophischen Hintergründen der Unterscheidung sozialer Gruppen über die geschichtliche und politische Legitimation dieser, bis hin zur aktuellen globalen, politischen Situation und den damit zusammenhängenden Problemen, wie Postkolonialismus und Ausbeutung.

Die Themen wurden in interaktiven Gruppenphasen von den Studierenden in lockerer und angenehmer Arbeitsatmosphäre bearbeitet. Wer mit ein wenig Mehraufwand ein wissenschaftliches Poster zu einem Themenbereich des Seminars erstellen wollte, hatte, wie bereits im Sommer, die Chance, eines von zwei EXCEED-Stipendien zu erwerben, mit welchen ein dreimonatiger Aufenthalt im Ausland und die dortige Mitarbeit an einem Forschungsprojekt ermöglicht wird. Mehr zu unserem Partner EXCEED gibt es hier.

Neben der Chance auf ein Stipendium und den drei Leistungspunkten, ermöglichten wir den Teilnehmenden die Auseinandersetzung mit einem viel zu selten besprochenen Thema, welches sich unbewusst auf alle Bereiche unseres Lebens auswirkt. Alles in Allem konnte das Seminar als voller Erfolg in unsere abgeschlossenen Projekte eingehen und wir freuen uns darauf, es im nächsten Wintersemester wieder anbieten zu können.

28. März 2018 von stagez
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Seminar: Das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung (SoSe2017)

Im Seminar, welches im Sommersemester 2017 stattfand, standen 40 Teilnehmerplätze für Studierende sämtlicher Fachrichtungen der TU zur Verfügung, welche sich über das TU-Portal StudIP für die Blockveranstaltung eintragen konnten. Während der Veranstaltung konnten sich die Studierenden unter Anleitung unserer Seminarleiter über vier Themenbereiche (Aufgaben und Strukturen der UN, Agenda 2030, Menschenrechte allgemein, das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung im Speziellen) selbstständig informieren und ihr gewonnenes Wissen in Diskussionen vertiefen. Weiterhin bereiteten die SeminarteilnehmerInnen vor Beginn der Veranstaltung Kurzvorträge zu Teilen der vier Themenbereiche vor, welche im Seminar vorgetragen wurden und somit ebenfalls zur Information der anderen Teilnehmer dienten.

Am dritten Tag des Seminars fand ein Planspiel statt, welches sich am reellen Fall der Wasserproblematik in Detroit (Michigan, USA) orientierte. Bei dieser Maßnahme ging es um die interaktive Lösung eines bestimmten Problems, bei welchem sich die TeilnehmerInnen in die Situation beteiligter Akteure hineinversetzen sollten. Dazu wurden die Studierenden in vier Interessengruppen unterteilt, welche einen unterschiedlichen Standpunkt zur Thematik vertreten sollten und eine individuelle Herangehensweise an die Problematik benötigten. Allen Studierenden wurde weiterhin eine Person aus der jeweiligen Interessengruppe zugeteilt, in welche es sich hineinzuversetzen galt, um das Planspiel so interessant und realistisch wie möglich zu gestalten (z.B. der Bürgermeister aus der Interessengruppe der Stadtverwaltung, die Sonderberichterstatterin Catarina de Albuquerque der UN oder Bürger verschiedener sozialer Schichten aus der Interessengruppe der Stadtbevölkerung).

Nachdem die Studierenden sich ein umgreifendes Wissen der Thematik angeeignet hatten, wurden in kleinen Gruppen wissenschaftliche Poster zu den vier Themengebieten sowie zum Verlauf des Planspiels erstellt.

Alles in Allem war das Seminar ein voller Erfolg, bei dem sowohl die Studis, als auch wir jede Menge Erfahrungen und neues Wissen mitnehmen konnten. Wir freuen uns, das Seminar auch im nächsten Sommersemester 2018 erneut anbieten zu können.

28. März 2018 von stagez
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TU Night 2017

Am 17.06.2017 waren wir im Rahmen der TU-Night auf dem Campusgelände der TU Braunschweig mit unserem Verein präsent. Thematik unseres Stands war das virtuelle Wasser im Einkaufskorb. Hierzu konnten die Besucher ein virtuelles Wasser-Memory spielen und sich Hintergrundwissen aneignen.

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Virtuelles Wasser im Einkaufskorb

Wie viel Wasser ist nötig, um ein Blatt Papier oder ein Glas Bier zu produzieren? Bei uns erfahren Sie die Antwort und noch mehr Wissenswertes zum Thema Wasserfußabdruck. Informieren Sie sich außerdem zu den politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.
Programmheft TU Night 2017

20. Juli 2017 von stagez
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Weltwassertag am 22.03.17

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In Kooperation mit den Braunschweiger Ortsgruppen von Viva con Agua und den Ingenieuren ohne Grenzen haben wir zum Weltwassertag 2017 eine Vortragsreihe ins Leben gerufen.

Prof. Dr. Haarstrick vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft an der TU Braunschweig hat über die Verfügbarkeit und die Zukunft der Ressource Wasser und das Projekt „Sustainable Water Management in Developing Countries“ informiert. Fokusiert wurde die Problematik des Wassermangels in besonders bevölkerungsreichen Regionen der Welt.

Anschließend hat Prof. Dr. Dockhorn von selbigen Institut über die Pflanzenproduktion mithilfe kommunalen Abwassers (HypoWave) berichtet. Die Hydroponik wird als hervorragendes System zur Ausnutzung der geringen Nährstofffracht im gereinigtem Abwasser vorgestellt. Dieses Abwasser kann dazu genutzt werden Lebensmittel auf umweltschonende Weise zu produzieren.

Julian Cordes, Projektleiter von „Weltwunder“ des Verbandes für Entwicklungspolitik in Niedersachsen, hat über die Sustainable Development Goals der UN gesprochen. Er hat insbesondere die Entwicklung dieser dargestellt und die Implementierung in Niedersachsen vorgestellt.

Adam Rybszleger von den Ingenieuren ohne Grenzen stellte das Projekt “Wasser für Balanka” vor, welches derzeitig in Togo durchgeführt wird. Insbesondere soll Kindern der Zugang zu Wasser ermöglicht warden, sodas sie die Schule besuchen können. Um das gesamte Dorf zu unterstützen, sollen in Zukunft weitere Wasserprojekte in und um Balanke durchgeführt werden.

Die angekündigte Dokumentation “Thirsty for Justice – the struggle to the human right to water” der EJCW konnte leider aufgrund der vorangeschritttenen Zeit nicht mehr gezeigt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Vortragenden und Organisierenden bedanken. Wir haben uns über den regen Besuch von ca. 60 Zuhörenden sehr gefreut.

 

22. März 2017 von stagez
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Prof. Dr. Axel Schneider: Gefangen zwischen Geschichte, ökonomischen Interessen und außenpolitischem Realismus: Taiwans schwierige Lage und das Konfliktpotential in Ostasien

Seit 120 Jahren wurde Taiwan (offiziell: Republik China auf Taiwan) nicht mehr von dem jeweils auf dem chinesischen Festland herrschenden Regime regiert. Nach einem halben Jahrhundert japanischer Kolonialherrschaft und fast einem halben Jahrhundert nationalchinesischer Militärdiktatur ist die Republik China auf Taiwan seit 20 Jahren eine konsolidierte Demokratie, die jedoch trotz ihrer ökonomischen Stärke und trotz ihrer demokratischen politischen Verfassung von kaum einem Staat der Welt anerkannt wird. Vielmehr betrachtet die Volksrepublik China Taiwan bis heute als festen Bestandteil ihres Staatsgebietes und verhindert deswegen die internationale Anerkennung Taiwans auf Grundlage einer chinesischen Variante der „Hallsteindoktrin“. Gleichzeitig ist aber auch die Lage auf Taiwan höchst komplex, da die Insel wirtschaftlich von dem Festland immer mehr abhängt, während gleichzeitig in den letzten 20 Jahren immer weniger Bewohner der Insel sich als Chinesen empfinden und das obwohl kulturell wie sprachlich die Wurzeln zweifelsohne chinesisch sind. Diese komplexe historische, kulturelle, ökonomische und politische Gemengelage wird nun noch durch die strategische-außenpolitische Lage und Bedeutung der Insel im Kontext einer konfliktgeladenen internationalen Machtkonstellation im westlichen Pazifik weiter verkompliziert. Ziel des Vortrages wir es sein, diese historisch gewachsene, komplexe Lage zu analysieren und Überlegungen zur potentiellen zukünftigen Entwicklung Taiwans daran zu knüpfen.

11. Mai 2016 von stagez
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Mohamed Badati: 40 Jahre Westsahara-Konflikt

Die weltweit größte noch existierende Kolonie ist die Westsahara (ehemals Spanisch-Sahara). Dort dauert der Prozess der Entkolonialisierung bereits seit 40 Jahren an und es ist kein Ende abzusehen. Als sich Spanien 1975/76 zurückzog, besetzten marokkanische und am Anfang auch mauretanische Truppen das Land. Die Hälfte der saharauischen Bevölkerung floh in das Nachbarland Algerien. Als der letzte spanische Soldat am 26. Februar 1976 das Land verließ, gründete die Befreiungsbewegung Frente Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara, wobei sie den Kampf gegen die neuen Okkupanten fortsetzte.

1990 beschloss die UN-Vollversammlung die Durchführung eines Referendums, in dem die Bevölkerung des Landes über ihre politische Zukunft entscheiden soll. Vor dieser Perspektive stellte die Frente Polisario ihre Kampfhandlungen ein. Soldaten der UNO wurden unter dem Namen MINURSO entlang der Frontlinie postiert, um die friedliche Vorbereitung des

Referendums zu überwachen.Das Referendum aber steht bis heute aus. Nach 1975 hatten die Saharauis in einem der unwirtlichsten Gebiete der algerischen Sahara mit internationaler Hilfe fünf große Flüchtlingslager aufgebaut, in denen sie noch heute leben. Abgeschnitten von den Ressourcen ihrer Ursprungsheimat, sind sie nach wie vor von internationaler Hilfe abhängig. Inzwischen kostet die Unterhaltung der MINURSO mehr als für die Versorgung der Flüchtlinge bereitgestellt wird. Und mit der Finanzkrise geht die Nahrungsmittelhilfe weiter drastisch zurück.

14. April 2016 von stagez
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Prof. Dr. Hans-Christoph Schmidt am Busch: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit Die Französische Revolution, die Idee des Sozialismus und die Grundlagen der heutigen Sozialphilosophie

In seiner vieldiskutierten Studie Die Idee des Sozialismus vertritt Axel Honneth folgende Thesen: Der Sozialismus des 19. Jahrhunderts hat eine Konzeption („Idee“) sozialer Freiheit entwickelt, die mit den Prinzipien der Gleichheit und Brüderlichkeit kompatibel ist, und er hat die europäischen Gesellschaften seiner Zeit unter Zugrundelegung dieser Idee kritisiert. Darüber hinaus glaubt Honneth, dass es für die heutige Sozialphilosophie gute Gründe gibt, an die sozialistische Konzeption sozialer Freiheit systematisch anzuschließen. In meinem Vortrag werde ich Honneths Überlegungen zunächst rekonstruieren und dann die Frage untersuchen, ob der Sozialismus des 19. Jahrhunderts tatsächlich auf einer Konzeption sozialer Freiheit beruht. Darüber hinaus werde ich Überlegungen bezüglich der sachlichen Relevanz der von Honneth ins Auge gefassten Idee sozialer Freiheit und ihrer Anschlussfähigkeit seitens der heutigen Sozialphilosophie anstellen.

13. April 2016 von stagez
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Thomas Fischermann: „Die Spiele und der Untergang: Brasilien vor Olympia“

Die Brasilianische Linksregierung unter den Präsidenten Lula da Silva (2003-2011) und Dilma Rousseff (2011-heute) wollte aus dem Schwellenland Brasilien eine Weltmacht machen: Massive Investitionen in die Infrastruktur, gigantische Umverteilungen zur Schaffung einer neuen kaufkräftigen Mittelschicht, ein Exportwunder durch Öl und Erz. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 sollten diese rundum-erneuerte Weltmacht vorführen – doch dieser Plan geht nun nicht auf. Im Sommer 2016 präsentiert sich Brasilien als ein Land in der Wirtschaftskrise, geschüttelt von Korruptionsskandalen, einer Rückkehr der Gewalt, einer Flucht von Investoren und Hochqualifizierten. Ist das ein vorübergehendes Tief, oder droht Brasilien der Untergang?

13. April 2016 von stagez
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