Die 11. UN-Artenschutzkonferenz:

Klare Geldzusagen für die „Rettung des Naturkapitals“ erwartet.

In Hyderabad, der viertgrößten Stadt Indiens, beraten sich ab dem 07. Oktober Vertreter aus mehr als 160 Ländern bei der UN-Konferenz über Maßnahmen gegen das weltweite Aussterben in der Tier- und Pflanzenwelt. Bis zum 19. Oktober soll unter anderem die Finanzierung des Artenschutzes geklärt werden.

Nach Angaben des UN-Umweltprogramms (UNEP) ging es der Artenvielfalt noch nie so schlecht wie heute. In den vergangenen 30 Jahren ging die Zahl der Tier- und Pflanzenarten um 20 Prozent zurück. Das Millenniumsziel, das Artensterben bis 2010 nachhaltig aufzuhalten wurde somit klar verfehlt.

Vor zwei Jahren, im japanischen Nagoya, haben sich die Vertragsstaaten auf ein Schutz-Ziel geeignet, demnach soll der fortschreitende Verlust von Tier- und Pflanzenvielfalt  bis 2020 gestoppt werden. Die Finanzierung des Plans wurde jedoch nicht geklärt. Laut der Naturschutzorganisation WWF seien 40 Milliarden Euro pro Jahr notwendig, es ist jedoch vollkommen unklar woher das Geld kommen soll.

Die Delegierten diskutieren auch über den Schutz der Meere. Mindestens zehn Prozent der Ozeane sollen nach dem Nagoya-Beschluss als Meeresschutzgebiet ausgewiesen werden. Doch sind es heute nach WWF-Angaben nur 1,6 Prozent.

 Quellen: www.n24.de; www.greenpeace.de; www.wikipedia.de, www.globalmagazin.com

19. November 2012 von stagez
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